Sicherheit und Qualität

Informieren Sie sich hier über die Bedeutung der verschiedenen Prüfsiegel der blizz-z Produkte

Qualität nach Gütesiegel GEV-EMICODE®

Qualität nach Norm DIN EN 12004

Qualität nach Flexmörtel-Raute

Qualität nach Norm DIN EN 13813

Qualität nach Norm DIN EN 13888

10 Jahre Systemgarantie bei blizz-z

Qualität nach Gütesiegel GEV-EMICODE®

Um mit dem EMICODE®-Siegel ausgezeichnet werden zu können, müssen Hersteller ihre Produkte bei anerkannten Instituten aufwendigen Prüfungen unterziehen. Auf Grundlage der wissenschaftlich ermittelten Messdaten werden die Produkte in verschiedene Emissionskategorien eingeordnet. Ausschließlich Produkte, die die strengen Emissionsansprüche erfüllen, dürfen mit dem EMICODE®-Siegel gekennzeichnet werden. Die Hersteller verpflichten sich, diese Produkte qualitätsgesichert und kontrolliert zu produzieren, um den EMICODE®-Vorgaben jederzeit zu entsprechen. Um höchstmögliche Sicherheit in Bezug auf die Emissionsaussagen der Produkte garantieren zu können, werden die Produkte regelmäßig von unabhängigen, international anerkannten Prüfinstituten stichprobenartig kontrolliert.

Siegelkategorien

 

Das EMICODE®-Siegel EC1PLUS ist die Premiumklasse, die die Grenze des technisch Machbaren beschreibt.
2010 eingeführt, setzt sie noch einmal deutlich strengere Grenzwerte als die beste Klasse EC1.

EMICODE EC1PLUS Siegel
 

Die beste Klasse EMICODE® EC1 hat sich über viele Jahre als Standard für sehr emissionsarme Produkte bewährt.
Die mit diesem Siegel ausgezeichneten Produkte erfüllen höchste Umwelt- und Gesundheitsansprüche.

EMICODE EC1 Siegel
 

Emissionsarme Produkte werden mit dem EMICODE® EC2 ausgezeichnet.
Diese Klasse erfüllt die Grundvoraussetzungen zum Erhalt eines EMICODE®-Siegels.

EMICODE EC2 Siegel
 

Manche EMICODE®-Siegel enthalten ein R im Hintergrund. Dies bedeutet "reguliert" und wurde für solche Produkte eingeführt, die (sehr) emissionsarm sind, die aber bei der Verarbeitung Arbeitsschutzmaßnahmen erfordern. Als Beispiel gelten das Tragen von Schutzhandschuhen oder einer Schutzbrille.
Trotz der zu ergreifenden Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung verdienen die Produkte hinsichtlich ihres Emissionsverhaltens die Auszeichnung mit dem EMICODE®-Siegel.

 
EMICODE ECR1 Siegel EMICODE ECR2 Siegel EMICODE ECR1 PLUS Siegel
 

Die Grenzwerte der EMICODE®-Kategorien wurden für Verlegewerkstoffe und Bauprodukte wie folgt festgelegt:

µg/m³ EC1PLUS EC1 EC2
TVOC nach 3 Tagen ≤ 750 ≤ 1000 ≤ 3000
TVOC nach 28 Tagen ≤ 60 ≤ 100 ≤ 300
TSVOC nach 28 Tagen ≤ 40 ≤ 50 ≤ 100
R-Wert basierend auf AgBB-NK-Werten nach 28 Tagen ≤ 1 - -
Summe der nicht bewertbaren VOC ≤ 40 - -
Formaldehyd nach 3 Tagen ≤ 50 ≤ 50 ≤ 50
Acetaldehyd nach 3 Tagen ≤ 50 ≤ 50 ≤ 50
Summe von Form- und Acetaldehyd ≤ 0,05 ppm ≤ 0,05 ppm ≤ 0,05 ppm
Summe von flüchtigen K1/K2 Stoffen nach 3 Tagen ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10
Jeder flüchtige K1/K2 Stoff nach 28 Tagen ≤ 1 ≤ 1 ≤ 1
 
 

Qualität nach Norm DIN EN 12004

Legt die Kriterien fest, nach denen ein Mörtel für normale oder für erhöhte Anforderungen zugelassen wird. Zur Feststellung dieser Werte werden spezielle Fliesen verklebt und dann über mehrere Wochen unter verschiedenen Bedingungen gelagert: Trockenlagerung, Wasserlagerung, Warmlagerung sowie Frost-Tauwechsel-Lagerung. Auch die klebeoffene Zeit wird bestimmt - die Voraussetzung ist dabei, dass eine nach 20 min eingelegte Fliese noch einen Haftzugwert von 0,5N/mm2 nach der Trockenlagerung erbringt.

 
    C2:
  • die Bezeichnung "C" sagt aus, dass es sich um einen Mörtel auf Zementbasis handelt
  • Haftfestigkeit bei jeder der geforderten Haftzugprüfungen: ≥ 1 N/mm2
  • plus offene Zeit: Haftfestigkeit nach mindestens 20 min Einlegezeit: ≥ 0,5 N/mm
Prüfsiegel C2 TE
    F:
  • zusätzlich Früh-/Haftfestigkeitswert nach Trockenlagerung und nach spätestens 6 Stunden ≥ 0,5 N/mm2
  • zusätzlich mit verkürzter klebeoffenen Zeit (Haftfestigkeit ≥ 0,5 N/mm2 nach mindestens 10 min Einlegezeit)

    T:
  • zusätzlich mit verringertem Abrutschen von maximal 0,5 mm
    E
  • zusätzlich mit verlängerter klebeoffener Zeit (Haftfestigkeit ≥ 0,5 N/mm2 nach mindestens 30 min Einlegezeit)
    R2:
  • die Bezeichnung "R" sagt aus, dass es sich um einen Mörtel auf Reaktionsbasis handelt
  • Scherfestigkeit bei jeder der geforderten Sicherheitsprüfungen: ≥ 2 N/mm2
  • plus Scherfestigkeit nach Temperaturwechsel: ≥ 2 N/mm2
  • plus offene Zeit: Haftfestigkeit nach mindestens 20 min Einlegezeit: ≥ 0,5 N/mm2
Prüfsiegel R2 T
    T:
  • zusätzlich mit verringertem Abrutschen von maximal 0,5 mm
    Als Grundlage zur Prüfung der Flexibilität von Mörteln.
    S1:
  • ein Prüfkörper aus Mörtel lässt sich mindestens 2,5 mm verformen, bevor er bricht
Prüfsiegel S1
    S2:
  • ein Prüfkörper aus Mörtel lässt sich mindestens 5,0 mm verformen, bevor er bricht
Prüfsiegel S2
 

Qualität nach Flexmörtel-Raute

Das Produkt übertrifft die Normen DIN EN 12004 und die Klassifizierungen C2/S1 in der Eigenschaft der Durchbiegung und damit der Flexibilität.

Prüfsiegel Flexmörtel-Raute
 

Qualität nach Norm DIN EN 13813

Legt die Eigenschaften und Anforderungen an Estrichmörtel fest, die für Fußbodenkonstruktionen in Innenräumen eingesetzt werden und die keinen Beitrag zur Tragfähigkeit des Bauwerks leisten.

Klassifizierung nach Eigenschaften:

    C - Druckfestigkeit
  • Klasse C5 - C80: d.h. die Druckfestigkeit liegt bei 5 N/mm2 bzw. bei 80 N/mm2
    F - Biegezugfestigkeit
  • Klasse F1 - F50: d.h. die Biegefestigkeit liegt bei 1 N/mm2 bzw. bei 50 N/mm2
Prüfsiegel C2 TE
Druckfestigkeitsklassen
Klasse C5 C7 C12 C16 C20 C25 C30 C35 C40 C50 C60 C70 C80
Druckfestigkeit in N/mm2 5 7 12 16 20 25 30 35 40 50 60 70 80
Biegezugfestigkeitsklassen
Klasse F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F10 F15 F20 F30 F40 F50
Biegezugfestigkeit in N/mm2 1 2 3 4 5 6 7 10 15 20 30 40 50
Verschleißwiderstandsklassen nach Böhme
Klasse A22 A15 A12 A9 A6 A3 A1,5            
Abriebmenge in cm3/50 cm2 22 15 12 9 6 3 1,5            
 

Qualität nach Norm DIN EN 13888

Wie Verlegemörtel müssen auch Fugenmörtel bestimmte Leistungsanforderungen erfüllen. Diese sind in der europäischen Norm DIN EN 13888 (bzw. ISO-Norm 13007 Teil 3) genau definiert, die CG1 und CG2 (zementhaltige Fugenmörtel) sowie RG (Reaktionsharz-Fugenmörtel) beinhaltet.

Für die Klasse CG1 werden allein acht verschiedene Prüfparameter gefordert, die die Klassifizierung der Fugenmörtel definieren. Bei der Klasse CG2 werden für die Abriebfestigkeit und die Wasseraufnahme höhere Anforderungen gestellt:

Eigenschaft Klasse CG1 Klasse CG2 (zusätzlich zu CG1)
Abriebbeständigkeit ≤ 2000 mm2 ≤ 1000 mm3(=A)
Biegefestigkeit nach Trockenlagerung ≥ 2,5 N/mm2 ≥ 2,5 N/mm2
Biegefestigkeit nach Frost-Tau-Wechseln ≥ 2,5 N/mm2 ≥ 2,5 N/mm2
Druckfestigkeit nach Trockenlagerung ≥ 15 N/mm2 ≥ 15 N/mm2
Druckfestigkeit nach Frost-Tau-Wechseln ≥ 15 N/mm2 ≥ 15 N/mm2
Schwindung ≤ 3 mm/m ≤ 3 mm/m
Wasseraufnahme nach 30 min ≤ 5g ≤ 2g (=W)
Wasseraufnahme nach 240 min ≤ 10g ≤ 5g (=W)
Prüfsiegel CG1 Prüfsiegel CG2 WA

Die Klasse RG stellt ebenfalls höchste Anforderungen an die entsprechenden Materialien:

Eigenschaft Klasse RG
Abriebbeständigkeit ≤ 250 mm3
Biegefestigkeit nach Trockenlagerung ≥ 30 N/mm2
Druckfestigkeit nach Trockenlagerung ≥ 45 N/mm2
Schwindung ≤ 1,5 mm/m
Wasseraufnahme nach 240 min ≥ 0,1 g
Prüfsiegel RG

10 Jahre Systemgarantie bei blizz-z